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Wenn Kommunikation nicht zu einer Begegnung führt.

  • 7. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Im Blog gibt es bereits einen Artikel darüber, wie man einer Frau respektvoll über Messenger schreibt. Dort geht es um Respekt, realistische Erwartungen und einfache Regeln der Kommunikation.


Heute möchte ich jedoch über etwas anderes sprechen.


Über Nachrichten, die zu nichts führen.

Leider gibt es davon sehr viele.


Jeden Tag erhalten Frauen Dutzende Nachrichten – ohne konkrete Frage, ohne die Absicht, ein Treffen zu vereinbaren und manchmal sogar ohne erkennbaren Grund.


Oft entsteht der Eindruck, dass manche einfach aus Langeweile schreiben. Andere aus Neugier. Wieder andere möchten „einfach ein bisschen chatten“. Die Gründe mögen unterschiedlich sein – das Ergebnis ist jedoch immer dasselbe: verlorene Zeit.


Wenn Sie sich wirklich mit einer bestimmten Frau treffen möchten, haben Sie sich wahrscheinlich bereits ihr Profil angesehen. Sie haben die Fotos gesehen, die Beschreibung gelesen und sich über ihr Angebot sowie die Bedingungen informiert.


Die Rahmenbedingungen auf dem Markt sind im Großen und Ganzen ähnlich. Die Preise unterscheiden sich selten gravierend. Ja, der Service kann unterschiedlich sein – genau deshalb gibt es Profile, Beschreibungen und Erfahrungsberichte.


Wenn Sie danach einen konkreten Wunsch oder eine konkrete Frage haben, dann schreiben Sie. Besprechen Sie die Details eines Treffens. Das ist völlig normal.


Wenn Sie jedoch gar kein Treffen planen, stellen Sie sich ehrlich eine Frage:

warum schreibe ich diese Nachricht überhaupt?


Jede Nachricht verlangt eine Antwort.

Auch wenn sie nur aus wenigen Zeilen besteht, unterbricht sie die Frau bei ihrer Arbeit oder ihrem Alltag. Sie liest, antwortet und kehrt immer wieder in dieselbe Unterhaltung zurück.


Wenn sich solche Nachrichten dutzendfach jeden Tag wiederholen, entsteht kein echtes Gespräch mehr, sondern ein endloser Strom von Nachrichten, der Zeit und Energie kostet.


Genau deshalb antworten manche Frauen irgendwann nur noch knapp, beenden Gespräche schneller oder antworten gar nicht mehr.

Das bedeutet nicht automatisch, dass sie unfreundlich oder desinteressiert sind.

Oft ist es einfach die Müdigkeit nach unzähligen Gesprächen, die niemals zu einem realen Treffen führen.


Das betrifft übrigens nicht nur diese Branche.

Jeder Mensch, der mit Menschen arbeitet, kennt früher oder später emotionale Erschöpfung.


Es gibt noch einen Gedanken, den ich gerne teilen möchte.


Messenger sind ein wunderbares Werkzeug.

Sie erleichtern die Terminvereinbarung, helfen, wenn Telefonieren gerade unpassend ist, und ermöglichen es, Details unkompliziert zu klären.


Gleichzeitig habe ich jedoch den Eindruck, dass viele Menschen nach und nach verlernen, miteinander zu sprechen.


Immer mehr Kommunikation findet ausschließlich über kurze Nachrichten statt.

Manchmal fällt es leichter, tagelang zu schreiben, als einen zweiminütigen Anruf zu machen.


Das finde ich ein wenig traurig.


Denn wenn es tatsächlich zu einem Treffen kommt, findet die Kommunikation nicht mehr über einen Bildschirm statt.


Dann schaut man sich in die Augen, führt ein Gespräch und nimmt die Stimmung des anderen wahr.

Kein Messenger der Welt kann das ersetzen.


Deshalb habe ich eine kleine Bitte.

Wenn Sie sich wirklich treffen möchten – schreiben Sie.

Wenn Sie eine konkrete Frage haben – stellen Sie sie.

Wenn Sie jedoch merken, dass Sie eigentlich nur Zeit vertreiben, dann überlegen Sie vielleicht, ob diese Nachricht wirklich notwendig ist.


Respekt beginnt mit den kleinen Dingen.

Mit Respekt vor der Zeit anderer.

Und genauso wichtig: mit Respekt vor der eigenen Zeit.


Denn auch Ihre Zeit ist wertvoll.


Je weniger Platz bedeutungslose Gespräche in unserem Alltag einnehmen, desto mehr Raum bleibt für echte Begegnungen und echte Kommunikation.



Safe Space ist ein Ort, an dem man offen sprechen kann.



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