Das ist kein Menü. Das ist ein Mensch.
- 29. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Manchmal scheint es, als wäre schon alles gesagt worden.
Über Grenzen, Respekt und Arbeitsformate.
Und doch kehren bestimmte Dinge immer wieder zurück.
Immer häufiger sind es keine Anfragen mehr —sondern Forderungen.
„Nur das.“
„Ohne das.“
„Das geht schneller — also günstiger.“
Hinter solchen Aussagen steht oft dasselbe: kein Mensch —sondern eine Funktion.
Es entsteht der Eindruck, dass eine Frau als eine Sammlung von Leistungen gesehen wird, die man aufteilen, vereinfachen und berechnen kann.
Aber Arbeit ist keine Liste von einzelnen Punkten.
Sie ist Zeit.
Sie ist Aufmerksamkeit.
Sie ist Energie.
Wenn gesagt wird: „Ohne vollständigen Kontakt müsste es doch günstiger sein“ - wird das Entscheidende übersehen.
Bezahlt wird nicht die einzelne Handlung.
Bezahlt wird Zeit und Präsenz.
Und genau hier verläuft eine wichtige Grenze.
Wenn jemand glaubt, Format, Preis und Bedingungen bestimmen zu können, ist das keine Vereinbarung mehr.
Es ist Druck.
Und ja — das wird immer häufiger.
Es sind keine Einzelfälle mehr.
Es ist eine Entwicklung.
In einer solchen Realität beginnt man leicht zu zweifeln.
Ist das vielleicht normal?
Sollte es so sein?
Nein.
Grenzen sind kein Luxus.
Und kein Verhandlungsgegenstand.
Sie sind die Grundlage von Sicherheit.
Und das Wichtigste: in jeder Arbeit, in der es um den Kontakt mit einem anderen Menschen geht, muss Respekt bestehen bleiben.
Nicht gegenüber einer Rolle.
Sondern gegenüber dem Menschen.
Safe Space ist ein Ort, an dem man offen darüber sprechen kann.



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